Die Heilige Hochzeit

Zwei Mal im Jahr gibt es den Moment des perfekten Gleichgewichtes zwischen Hell und Dunkel, Tag und Nacht. Immer genau zur Frühjahrs- /und Herbst-Tagundnachtgleiche.

 

Heute, am 20.03. ist es um 17:15 h wieder soweit.

Gleichzeitig beginnt heute mit dem Frühlingsbeginn auch das Venusjahr.

Somit ist das für mich der perfekte Zeitpunkt, nochmal in mich reinzufühlen. Zu erfühlen was noch weiter in mir, in meinem Umfeld, in meinen Beziehungen nach Ausgleich strebt.

 

An welcher Stelle wollen Anteile in mir gesehen werden?

Welchen Anteilen schenke ich zu viel Aufmerksamkeit?

Wo nehme ich zu wenig und gebe zu viel?

Oder eben auch, wo nehme ich zu viel und gebe zu wenig?

Wie fühlt sich das an?

 

 

Der Moment des Ausgleichs wird immer nur einen Augenblick währen, so wie es uns Mutter Erde mit den Jahreskreisläufen zeigt. Aber im Gesamtgefüge, fast will ich als Steuerberaterin schreiben „in der Gesamtbilanz“, wird immer ein harmonisches Gleichgewicht entstehen.

Wie oft wollen wir nur unsere guten, schönen, lieben Seiten sehen. Flüchten vor unseren dunklen Schattenseiten. Fürchten diese, verstecken sie lieber ganz hinten im Keller.

Beide Teile, die Hellen wie die Dunklen,  sind jedoch Teil von mir.

Genauso wie das Leben, wie sich Mutter Gaia, nicht nur fröhlich und lachend  in ihren schönen Sonntagskleidern präsentiert. Sie zeigt sich auch häßlich, wütend, traurig in zerlumpten, stinkenden Fetzen.

 

Nein, das Leben ist nicht schön.

Und nein, das Leben ist auch nicht schlecht.

 

Das Leben IST einfach.

Ein immerwährender Kreislauf.

Geburt, leben, sterben.

Fressen, gefressen werden.

Sonnenaufgang, Sonnenuntergang.

Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond.

Ebbe und Flut.

Werden und Vergehen….

 

Der Eintritt ins Venusjahr, ein Jahr, das von weiblichen Qualitäten, die jeder von uns, egal ob Mann oder Frau, in sich trägt, geprägt wird, lässt mich über die Rolle der Göttlich-weiblichen und der Göttlich-männlichen Attribute, die jeder in sich trägt, nachdenken.

 

Auch hier kann ein harmonischer Ausgleich immer in dem (kurzen) Moment stattfinden, indem ich beide gleichgültig, ohne sie in besser-schlechter-Manier zu bewerten, sich gegenseitig bedingen lasse.

Dieser Ausgleich der Heiligen Göttlichen weiblichen und männlichen Anteile, die in jedem von uns sind, kann für mich nur über Annahme und Integration, erfolgen.

 

Hierzu muss ich aber zunächst all meine Verletzungen, meine Schmerzen, meine Wut, meine Ohnmacht, den Missbrauch, die Nichtachtung…. die meiner Weiblichkeit in diesem Leben, in früheren Leben, in meinem Ahnenfeld zugefügt wurden, für mich in der Tiefe anschauen. Sie aus den tiefsten Kellern, den brakigsten Tümpeln ans Licht hochholen. Sie fühlen, annehmen, als mir zugehörig erkennen. 
Sie letztlich in Liebe umarmen… 

Ich muss mir selber völlig nackt und ungeschminkt in meinem eigenen Spiegel gegenübertreten. 
Nur hier kann ich die Königin, die Göttin erkennen.

Und in diesem Moment stellt sich Frieden ein. An einem Ort der Stille, an dem ich all die Ängste einfach SEIN lassen kann.
In einem Moment, indem ich mich vor der Weiblichkeit in mir, in allen Gefährtinnen, Schwestern, Müttern, in jedem Lebewesen verneige.

Die Königin, die Göttin lehnt sich entspannt in ihrem Stuhl zurück.
Ich bin in dem offenen, unendlichen Feld aller Möglichkeiten, im Feld der Liebe angekommen.

Und jetzt ist Weg frei für den (meinen inneren) Mann, den König, der sich wieder auf den Weg zu seinem Thron macht… 
Erst jetzt bin ich wirklich in der Lage, den männlichen Teil in mir und das Wesen Mann im Außen wahrhaftig zu sehen, anzunehmen.

Ich verneige mich vor meinen männlichen Anteilen. Ich verneige mich vor jedem Mann. Ich achte und ehre dich. Ich sehe dich! 

In diesem Moment bin ich (für den Moment zumindest) zutiefst versöhnt mit meinen weiblichen und meinen männlichen Anteilen.

 

Die Heilige Hochzeit findet in genau diesem Moment statt.

 

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